Impressionen vom Vortrag „Der Balkan – ein Konstrukt?“

Autorin: Hana Ličina

Mainz – Mit dieser spannenden Frage lockte unsere Regionalvertretung Frankfurt viele Interessenten an die Johannes Gutenberg-Universität nach Mainz. Passen zum Tag der Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas am 1. März 2018 erhielten unsere Mitglieder die Möglichkeit, sich mit der Rezeption des Raums „Balkan“ auseinanderzusetzen.

Dass es sich dabei um eine Region voller Vielfalt und Kontraste handelt, war vielen bereits bekannt. Zusammen mit Prof. Dr. Hans-Christian Maner blickten die Besucher/-innen aus einer neuen  Perspektive auf die Region. Inwiefern handelt es bei dem Balkan um einen konstruierten Raum? Oder besteht ein eigenständiger Kulturraum? Wo fängt der Balkan an, wo hört er auf? Mit diesen Kernfragen setzte sich die Vorlesung wissenschaftlich auseinander.

Prof. Maner fesselte die Referenten mit seinem kritischen und reflexiven Umgang mit der komplexen Thematik. Als Zweigstellenleiter Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft und als Professor für Osteuropäische Geschichte konnte das Netzwerk mit Prof. Maner den idealen Referenten für diesen wissenschaftlichen Vortrag gewinnen.

Nach dem Vortrag konnten die Besucher/-innen in einer entspannten Atmosphäre Fragen stellen und sich über die neu gewonnenen Eindrücke austauschen. Die Möglichkeit, sich mit der Situation auf dem Balkan auseinanderzusetzen wurde durch eine Kooperation unseres Vereins mit der Mainzer Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft und der Fachschaft Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität ermöglicht.


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